Jul 20 2014

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Weiterbildungen für Web-Selbstständige: mehr als eine Formalität

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Gründer und Unternehmenseigentümer benötigen theoretisch keinen formellen Abschluss, schließlich müssen sie keinen HR-Manager von sich überzeugen. Doch rein fachlich gesehen können Weiterbildungen viel bringen, besonders in modernen Online-Berufen wird das deutlich.

Das WB-Fernstudium macht es vor

An Instituten zur Weiterbildung mangelt es nicht. Quer durch die Bundesrepublik gibt es private Hochschulen aller Fachrichtungen, zu den bekanntesten gehört die Wilhelm Büchner Fernhochschule in Darmstadt. Im Fokus dort: Technische Bereiche wie Mechatronik, Maschinenbau oder Informatik. Einer Umfrage zufolge sehen Personalchefs solche Zusatzqualifikationen sehr gerne, die Nachfrage an den Unis ist deswegen kein Wunder. Aus Arbeitnehmersicht sind sie Sprungbretter für die Karriere, durch Weiterbildungen und berufsbegleitende Studiengänge kann man Stufen erreichen, die vorher nicht möglich waren.

Online-Szene zieht nach

Nun gibt es neben den klassischen Berufen immer mehr internetbasierte Jobs oder solche, die direkt mit dem e-Commerce zusammenhängen. Da die gesamte Branche recht jung ist, sind dort viele Quereinsteiger am Werk, teilweise sogar mit großen Erfolgen. In den Siebzigern, als die IT-Szene aufkam, war das nicht anders. Doch die Themengebiete werden immer komplexer. Das beste Beispiel dafür ist der Oberbegriff Online Marketing: Die Trend-Branche unterteilt sich in etliche Disziplinen, die jeweils eine Wissenschaft für sich sind. Im Mittelpunkt steht oft die Gründung von Online Shops sowie deren profitabler Betrieb; Service-Anbieter sind stark spezialisiert auf diese Branche. Logische Folge: Genau in diesem Bereich gibt es überdurchschnittlich viele Selbständigkeiten, mit einer Weiterbildung können talentierte Klein-CEOs ihre Perspektiven noch erhöhen.

Bild: © Jack Hollingsworth/Digital Vision/Thinkstock

Bild: © Jack Hollingsworth/Digital Vision/Thinkstock

Digitale Nomaden im digitalen Hörsaal

Passend zur Digitalisierung der Welt sind viele der neuen Studiengänge sogar online verfügbar. Bedeutet: Vorlesungen werden per Webcam übertragen, das gesamte Material ist online erhältlich. All das geschieht im Rahmen der Effizienz, wie man sie aus dem Internet kennt: Teilnehmer sparen sich Anfahrts- und Wartezeiten, die Institute benötigen deutlich weniger Kapazitäten. Win-Win für alle also? Größtenteils – Kritiker bemängeln, dass die Web-Vereinsamung dadurch noch weiter fortschreitet. Außerdem sei der Lernerfolg besser, wenn man sich regelmäßig mit Kommilitonen austauschen kann bzw. schon mit ihnen die Vorlesung besucht.

Um diese Nachteile auszugleichen, gibt es inzwischen spezielle Lernprogramme, „Social Learning“ ist das Stichwort, bei dem Online-Studenten über das Web zusammenarbeiten. Was für Vertreter der alten Schule seltsam klingen mag, kommt bei Digital Natives gut an, und vor allem: Anscheinend funktioniert das Prinzip. Und nur darauf kommt es letztendlich an.

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