Monatsarchiv für Mai 2010

Mai 27 2010

Stehen Kürzungen beim Gründungszuschuss ins Haus?

Autor: GB. Abgelegt unter Allgemein, Fördermittel

Wie die Tageszeitung “Die Welt” in Ihrer Online-Ausgabe meldet, dürfte die Regierungkoalition unter anderem auch den Gründungszuschuss ins Visier zu nehmen, wenn es um die anstehende Haushaltsplanung geht.

Angesichts der Staatsfinanzen mögen solche Überlegungen nicht überraschend kommen, doch sind in wirtschaftlichen Krisenzeiten – wie sie immer noch besteht – gerade die Mittel für Existenzgründer umso wichtiger, um die Krise individuell, aber auch auf staatlichen Niveau zu überwinden.

Insoweit kämen Kürzungen beim Gründungszuschuss gerade zur Unzeit. Wie die Statistik zeigt, haben gerade Existenzgründer durch ihre Flexibilität dazu beigetragen, dass die Arbeitslosenzahlen nicht in den Himmel wuchsen. Natürlich möchte am liebsten niemend von den Haushaltskürzungen betroffen sein, doch bei den Existenzgründern setzt man definitiv am falschen Hebel an. Die Einsparungen könnten als Bumerag in einem Vielfachen als zusätzliche Ausgaben wieder zurückkommen.

Dabei ist offensichtlich noch offen, wo der Sparstift genau angesetzt werden soll. Dies könnte in einer Verkürzung der Höchstförderzeit, aber auch in einer Streichung des bisherigen Rechtsanspruchs auf den Gründungszuschuss geschehen. Letzterer Schritt wäre nicht nur rechtsstaatlich bedenklich.

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Mai 17 2010

Arbeitszeit eines Existenzgründers

Autor: GB. Abgelegt unter Allgemein

Auch wenn man nicht jede eigene Erfahrung verallgemeinern kann, so würde ich doch davon ausgehen, dass die meisten Existenzgründer den Arbeitsaufwand einer Gründung unterschätzen.

Nach einer Untersuchung für Fach- und Führungskräfte gehen 38 % der Arbeitszeit für unproduktive Tätigkeiten verloren. Dabei darf man in dieser Untersuchung davon ausgehen, dass diesen Kräften eine Infrastruktur zur Verfügung steht, welche Existenzgründer in der Regel erst aufbauen müssen. Deshalb dürfte der Anteil der unproduktiven Arbeiten für Existenzgründer noch deutlich höher liegen.

Insbesondere wenn die Selbständigkeit zunächst von einem “Home-Office” aus ausgeübt wird, besteht die Gefahr, dass noch weitere kostbare Arbeitszeit für unproduktive Tätigkeiten bzw. Ablenkungen verloren geht.

Wer sich eine Vollexistenz aufbauen möchte, tut gut daran, nicht mit einer 40-Stunden-Woche zu kalkulieren, sondern mindestens mit 50 Stunden die Woche – oder mehr.

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