Monatsarchiv für Juni 2009

Jun 18 2009

Braucht ein Existenzgründer eine Webseite?

Autor: Reinhold Kuffer. Abgelegt unter Webseite

Diese Frage stellt sich so mancher angehender Jungunternehmer und denkt besorgt an die auf ihn zukommenden Ausgaben, die er nur schwer einschätzen kann, da ihm vom Hörensagen Beträge von 100 bis 10.000 Euro untergekommen sind.

Tatsächlich ist kaum ein Fall vorstellbar, in dem ein Existenzgründer auf eine eigene Webseite verzichten kann. (Vielleicht der Kurierfahrer, der lediglich für drei Auftraggeber als Subunternehmer tätig und damit ausgelastet ist).

In der Regel sollte sich ein Gründer heutzutage  ein so starkes Marketinginstrument, wie es eine eigene Webpräsenz sein kann, nicht entgehen lassen. In den meisten Berufen ist eine Kundenakquisition ohne Internet kaum noch vorstellbar.

Natürlich bringt eine Webseite allein noch keine Kunden. Sie muss im WWW leicht zu finden sein und passende Inhalte vermitteln. Über die Wichtigkeit des Designs und der Usability der Seite lässt sich bei Berufsanfängern streiten (aber nicht mit dem Webdesigner!), doch sollten eventuelle Neukunden durch grobe Mängel in dieser Hinsicht nicht gleich abgestoßen werden.

Für wichtiger halte ich die Frage der Suchmaschinenoptimierung (SEO) der ersten Webseite, da nur durch ein gutes Ranking in den Suchmaschinen – mit dem wichtigsten Suchbegriff (Key) mindestens auf der ersten Seite, am besten unter den ersten Drei der Suchmaschinenergebnisse – ein potenzieller Kunde auf die Seite stoßen wird. Auch wenn BING verheissungsvoll gestartet ist, ist und bleibt GOOGLE das Maß aller Dinge bei den Suchmaschinen.

Spätestens jetzt, wenn zu der Webseite auch noch die Suchmaschinenoptimierung dazu kommen soll und vielleicht schließlich auch schon alle Wunschdomains vergeben sind, leuchtet bei vielen Existenzgründern die rote “Kostenlampe” auf.

Doch genügt für die meisten kleineren Existenzgründungen schon ein kostengünstiges Standard CMS-System – wie z.B. Joomla oder Website-Baker- , auf deren Grundlage schon für ein paar Hundert Euro eine ansprechende Webseite erstellt werden kann, die auch schnell und einfach für die Suchmaschinen “zurechtgeschneidert” werden kann. Einen solchen Anbieter speziell für Existenzgründer, der solche pragmatischen Webseiten schnell und preisgünstig erstellt, darf ich andieser Stelle nennen, nicht etwa deswegen, weil ich dafür eine Provision erhalte, sondern weil ich das Konzept von web-seitig gerade für Existenzgründer überzeugend finde (die “richtigen Webdesigner” dürfen sich jetzt die Haare raufen).

Noch höher in der Gunst der Suchmaschinen stehen aber so genannte Weblogs oder kurz Blogs – insbesondere die beliebten WORDPRESS-Blogs, die im Einsatz für das Online-Marketing wertvolle Dienste leisten können. Dazu muss der Existenzgründer aber schon einige Kenntnisse des Internets mitbringen und vor allem ein Thema bzw. Produkt haben, worüber er mehr als Otto Normalverbraucher sagen bzw. schreiben kann.

Um es kurz zu machen: Die Chancen und Möglichkeiten einer eigenen Webseite sollte heutzutage kein Existengründer auslassen. Auch in der Finanzkrise, in welcher allenthalben die Marketingausgaben reduziert werden, kann sich das Online-Marketing behaupten und sogar leicht weiter wachsen.

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Jun 16 2009

Steuerliche Überlegungen

Autor: Reinhold Kuffer. Abgelegt unter Steuern

In Zusammenhang mit der Rechtsformwahl sollten auch die ersten steu-erlichen Überlegungen angestellt werden. Der Einfluss der Besteuer-ung auf die Rechtsformwahl hat zwar in den letzten Jahren abgenom-men, doch kann man noch lange nicht behaupten, das deutsche Steuer-system sei rechtsformneutral.

Im Allgemeinen lässt sich ähnlich wie bei der Rechtsformwahl zumindest für Existenzgründer sagen: Je einfacher, desto besser.

Ein Einzelunternehmer (Kleingewerbetreibender) hat gegenüber der Kapitalgesellschaft (z.B. GmbH) den Vorteil, dass er den Gewerbe-steuerfreibetrag in Höhe von 24.500 € in Anspruch nehmen kann. Noch besser steht freilich der Freiberufler da, der überhaupt nicht der Ge-werbesteuer unterliegt (es sei denn, er übt seinen Beruf im Rahmen einer Kapitalgesellschaft, z.B. einen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, aus).

Die Senkung des Spitzensteuersatzes für Kapitalgesellschaften (Kör- perschaftsteuer)  ab 2009 auf 15 % sagt im Vergleich zu dem Spitzen-steuersatz bei der Einkommensteuer von 42 bzw. 45 % wenig aus, da Gewinne aus der Kapitalgesellschaft bei Ausschüttung noch einmal zur Einkommensteuer bzw. Abgeltungsteuer (25 % plus Soli-Zuschlag) her-angezogen werden. Der kleine Vorteil, der sich bei höheren zu ver- steuernden Einkommen – auch unter Einbeziehung des Soli-Zuschlags ergibt -, stimmt nur auf den ersten Blick. Unter Einbeziehung der Ge- werbesteuer liegt die Steuerbelastung auch im Falle hoher Einkommen bei einer Tätigkeit im Rahmen einer Kapitalgesellschaft in der Regel höher.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass für Existenzgründer auch steuerliche Überlegungen bei der Rechtsformwahl für das Einzelunternehmen (Kleingewerbe)  bzw. bei mehreren Personen die BGB-Gesellschaft (GbR) sprechen. Einfachheit ist für Existenzgründer meistens Trumpf!

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Jun 16 2009

Rechtsformwahl in der Praxis

Autor: Reinhold Kuffer. Abgelegt unter Rechtsformwahl

Die Wahl der Rechtsform gilt allgemein als eine der schwierigeren Fragen der Ex- istenzgründung. Wenn man aber die tatsächlich ge-wählten Rechtsformen ansieht – die zugegebenermaßen zwar ge-schätzt sind –, so entscheidet sich die weitaus überwiegende Mehrheit der Gründer für den Einzelunternehmer (Kleingewerbetreibenden) bzw. bei mehreren Gründern für die BGB-Gesellschaft. Hier glaube ich aus- nahmsweise statistischen Aussagen, da sie sich mit meiner prak-tischen Erfahrung decken. Und eine so große Mehrheit liegt in der Wirtschaft selten falsch!

 Modische Erscheinungen wie z.B. die englische „private limited com-pany“ (Ltd.) sind für das Gros der Jungunternehmer ohnehin meist uninteressant. Wer möchte und sollte sich schon als Anfänger so eine Belastung durch das Agieren in zwei Rechtssystem mit teilweise dop-pelten Anforderungen aufhalsen, auch wenn ein Heer von Beratern diese Idee möglichst vielen Existenzgründern schmackhaft machen will?

 Eine (berechtigte) Rolle in der Praxis spielt weiterhin die gute alte GmbH und in Zukunft vielleicht auch noch die neue Mini-GmbH. Die GmbH-Gründung erfordert bereits ziemlich viele Formalitäten, von der Einschaltung eines Notars über die Veröffentlichung der Jahresabschlüs-se im elektronischen Bundesanzeiger bis hin zu den häufig erforderli-chen Änderungen im Handelsregister. Diese Nachteile kann aber die Haftungsbeschränkung, die Möglichkeit der Firmierung und die strenge Trennung vom Privatvermögen der Anteilsinhaber in bestimmten Fällen ausgleichen.

Mit einem „Märchen“, das sich bei Gründern hartnäckig hält, möchte ich an dieser Stelle aufräumen. Das einzuzahlende (Mindest-) Stammka-pital von 25.000 € ist nicht dazu da, um in der Gesellschaft aufbewahrt und geschont zu werden, sondern selbstverständlich dazu, um die betriebliche  Ausgaben zu finanzieren.

Umgekehrt spricht es sich nur langsam herum, dass die Stammeinlage nicht sofort wieder – meist an den Gesellschafter-Geschäftsführer – als Darlehen zurückgegeben werden darf. Hier besteht im Insolvenzfall die Gefahr, dass sie vom Gesellschafter noch einmal eingefordert wird.

Schließlich sei noch die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – auch als Mini-GmbH oder UB (haftungsbeschränkt) bezeichnet – er-wähnt, die m.E. das Zeug dazu hat, in Zukunft eine bedeutende Rolle bei Existenzgründungen zu spielen. Es ist zwar wenig sinnvoll, eine solche Gesellschaft mit einem Stammkapital von 1 € zu gründen, da sofortige Überschuldung doht, doch dürfte sie der englischen Ltd. bald den Rang ablaufen, zumindest was Existenzgründungen betrifft. Eine praktische Haftungsbeschränkung wird der Gründer aber auch damit kaum erreichen, da keine Geschäftsbank einen Kredit ohne Bürgschaft der (des) Gesellschafter(s) gewähren wird. Auf die Entwicklung der Ge-sellschaftform in der Praxis bin ich selbst gespannt.

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Jun 15 2009

“Businessplan – wozu denn?”

Autor: Reinhold Kuffer. Abgelegt unter Businessplan

denkt sich mancher Existenzgründer, wenn er zum ersten Mal die Gliederung eines Businessplans sieht. Für Leute, die nicht tagtäglich mit Konzepten und Planzahlen zu tun haben, ist das “Sammelsurium” an Angaben und Zahlen schlicht verwirrend. Sie möchten am liebsten in der Praxis loslegen und nicht über ihr Projekt “philosophieren”.
Doch ist der Wert eines Businessplans kaum bestreitbar. Erst wenn sich der Gründer hinreichend Gedanken über sein Projekt gemacht hat – und sei es noch so klein  -, kann er seine meist eher vagen Gefühle und Einschätzungen zumindest etwas objektivieren. Und die Erstellung eines Businessplans ist einfach nur ein Mittel, um über sein Projekt nachzudenken. Und wenn man schon beim Nachdenken ist, bietet es sich ja an, seine Gedanken zu Papier zu bringen, damit andere, die einen gewissen Abstand zum Projekt haben, diese nachvollziehen und beurteilen können.

Und wenn Sie als Existenzgründer die Meinung  Dritter wenig interessiert, dann wird diese spätestens dann wichtig, wenn Sie fremde Unterstützung – insbesondere finanzielle durch Fördermittel oder Bankfinanzierung - in Anspruch nehmen möchten. Gerade Banken haben ein lebhaftes Interesse an Ihrem Geschäftskonzept, wenn sie es finanzieren sollen.

Dabei gibt es eine Vielzahl von Hilfsmittel zur Erstellung eines Business-Plans. Das Internet ist voll von Ratschlägen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Als Beispiel sei das Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erwähnt, das eigens für Existenzgründer ins WWW gestellt worden ist.  Dort gibt es im Übrigen auch ein Online-Tool zur Erstellung eines Businessplans.

Wer mit dem Internet auf Kriegsfuß steht – für einen Jungunternehmer schon aus Marketinggründen nicht gerade empfehlenswert -, kann oft auch eine kostenlose Erstberatung z.B. bei IHK und Handwerkskammern oder auch kommerziellen Anbietern in einem Vier-Augen-Gespräch in Anspruch nehmen.

Wem dies zu “billig” ist, der kann sein gesamtes Projekt von einem  Unternehmensberater oder Wirtschaftsprüfer/Steuerberater professionell begleiten lassen. Dabei sollte man bei der Auswahl bereits darauf ach-ten, dass die Existenzgründungsberatung einen Tätigkeitsschwerpunkt seines Beraters ausmacht. Die Berater erstellen den Businessplan dann im Zusammenwirken mit dem Jungunternehmer in spe. Dabei sollte man aber auch auf unangenehme Fragen, die bis zur Ablehnung des Unternehmenskonzepts reichen können, gefasst sein.

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Jun 15 2009

Haben Sie eine Geschäftsidee?

Autor: Reinhold Kuffer. Abgelegt unter Geschäftsidee

Eigentlich überflüssig die Frage, sollte man meinen. Doch wenn man sich die Ideen mancher Existenzgründer ansieht, dann ist die Frage leider berechtigt. Die 100. Kneipe , der 200. Taxifahrer oder der 50. Friseur-salon in der Stadt ohne ein besonderes Alleinstellungsmerkmal sind leider keine Geschäftsideen, sondern eher Geldvernichtungsideen.

Die Geschäftsidee sollte auf jeden Fall eine – oder mehrere - Beson-derheiten aufweisen, die am besten noch durch besondere Vor- und Branchenkenntnisse des Gründers untermauert werden.

Während es im Dienstleistungsbereich noch einigermaßen einfach ist, eine neue Geschäftsidee zu finden, setzt der Handel schon gewisse Vorkenntnisse voraus, die man nach dem Start nur mehr mühsam und vor allem mit viel – auch finanziellem – Aufwand erst erlernen kann. Und wer gar in die Produktion neu einsteigen will, muss meist schon ein Experte auf dem Gebiete sein.

Auch wenn kommerzielle Anbieter von Geschäftsideen oft den “Kopieren & Einfügen”-Befehl benutzen, ist es m.E. doch meistens sinnvoll, die Angebote einmal durchzusehen. Dazu gibt es inzwischen neben Fach-zeitschriften eine Reihe von Quellen im Internet, die hier nicht einzeln aufgeführt werden sollen. Die Eingabe des Begriffs “Geschäftsidee” in eine der führenden Suchmaschinen genügt in der Regel. Vielleicht findet man dabei zwar nichts genau Passendes für sich, aber Anregungen oder nachahmenswerte oder entwicklungsfähige Anstöße erhält man dabei allemal. 

Möchte man ins Internet-Business einsteigen, so lohnt sich oft ein Blick über den Atlantik, da die Branche dort einfach weiter entwickelt ist als in Europa.

Auch nivellierte Berufe wie die Freien Berufe sollten inzwischen mehr als die berufsübliche Leistungen anzubieten haben. Ein Rechtsanwalt, der ins Haus kommt oder Spezialkenntnisse aufweist, bekommt bei sich verschärfender Konkurrenz einfach eher ein Bein auf den Boden. Oder ein Zahnarzt kann mit neuen Behandlungsmethoden vielleicht Patienten anlocken, die das anfangs sonst verwaiste Wartezimmer schnell füllen. Dass ein Webshop kein Selbstläufer ist, mussten inzwischen viele Jungunternehmer enttäuscht feststellen.

Es lohnt sich also,den Weg in die Selbständigkeit durch eine ausgiebige Recherche der Geschäftsidee vorzubereiten und zu planen.

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Jun 15 2009

Was zeichnet einen erfolgreichen Existenzgründer aus?

Autor: Reinhold Kuffer. Abgelegt unter persönliche Eignung

Ich bin geneigt zu sagen: Ganz einfach, unternehmerisches Denken!

 Die Frage der persönlichen Eignung – und diese beinhaltet unterneh-merisches Denken -  eines Existenzgründers ist aber – gerade für Berater – mithin die schwierigste in dem gesamten Gründungsvorhaben.

Wer vermag schon die Leistungs- und Risikobereitschaft, die familiären Umstände, Charaktereigenschaften wie Flexibilität, Durchsetzungs-vermögen, Kontakt- und Lernfähigkeit in ein paar Stunden des Kennen-lernens hinreichend genau zu beurteilen?

Beste kaufmännische und Branchenkenntnisse, Businesspläne und Unternehmenskonzepte nützen wenig, wenn das persönliche Fun-dament nicht stimmt. Unternehmerisches Denken kann man als Er-wachsener nicht mehr so einfach lernen und Zeit zum Üben hat man als Existenzgründer leider nicht mehr viel, da man sonst schnell (viel) Lehrgeld bezahlt.

 Ich erinnere mich noch an die Anfänge meiner eigenen Selbständigkeit vor über 20 Jahren, als ein Ehepaar mittleren Alters zu mir kam und um Unterstützung bei der Existenzgründung bat – einschließlich der Stel-lungnahme als fachkundige Stelle für das Arbeitsamt.

Die Geschäftsidee: Übernahme eines Kiosks. Oh Gott, dachte ich mir, und für diese revolutionäre Idee  auch noch das letzte Ersparte von – damals – 10.000 DM ausgeben.

Das konnte ja nur schief gehen,  zumal die sonstigen persönlichen „Rahmenbedingungen“ auch nicht berauschend waren:

Er, arbeitslos gewordener Handwerker mit bescheidenen (Gastarbeiter)-Deutschkenntnissen, keine Brachenkenntnisse, keine kaufmänische Ausbildung.

Und zur Ergänzung die Daten der Ehefrau, die zwar formal mit der Existenzgründung nichts zu tun hatte, aber als Ehefrau nicht nur bei unseren Gesprächen doch das Wort führte:

Sie, gehbehindert mit einer kleinen Erwerbsunfähigkeitsrente, Volks-schulabschluss, keine Brachen- und kaufmännischen Kenntnisse.

Insgesamt also, die besten Voraussetzungen zum Scheitern.

 Meine vorsichtig geäußerten Bedenken wurden freundlich, aber be-stimmt zurückgewiesen. Sie bestanden auf ihrem Kiosk.

Mit etwas Magenschmerzen machte ich die Stellungnahme für das Arbeitsamt fertig, wobei ich bei der gemeinsamen Ausarbeitung des Businessplans zumindest das Gefühl hatte, die Beiden verfügten über eine gewisse Bauernschläue. Und menschlich sympathisch waren sie allemal.

 Es dauerte kein Jahr, bis die Beiden durch unermüdlichen Einsatz – sprich: langen Öffnungszeiten – und immer guter Laune eine be-achtliche Stammkundschaft um sich scharten und durch geschickte Einkäufe ihr Sortiment der Nachfrage anpassten. Dabei  bewiesen sie ein erstaunliches Geschick, günstige Einkaufsquellen zu finden und mit den Verkaufspreisen nicht über denen der näheren Umgebung zu liegen.

Kurz und knapp: Es wurde eine erfolgreiche Existenzgründung. Die Beiden bewiesen nämlich eines, was den Erfolg ausmacht: Unternehmerisches Denken. Und sie waren ein Team.

 

P.S.: Leider waren nicht alle Existenzgründungen  so erfolgreich. Ich habe später auch Gründer mit BWL-Studium erlebt, die kläglich schei-terten, weil das persönliche Fundament einfach nicht stimmte.

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Jun 15 2009

Willkommen auf meinem Blog!

Autor: Reinhold Kuffer. Abgelegt unter Allgemein

Auch wenn ich mich selbst in meinem Leben zweimal als Existenz-gründer betätigte, möchte ich in diesem Blog eher über meine beruflichen Erfahrungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse berichten als über meine spezifischen Fälle der Existenzgründung, die zum einen sich in einem nicht gerade typischen Berufsumfeld (Steuerberater/ Wirtschaftsprüfer) und zum anderen in unter-schiedlichen Ländern (Deutschland und Kroatien) stattfanden.

Und natürlich möchte ich einiges auch über die rechtlichen und betriebs-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beitragen, denen Existenzgründer heutzutage genügen müssen.

Über Ihre/Eure (wie es Ihnen/Euch gefällt) Kommentare, Anmerkungen, Ergänzungen und Kritiken würde ich mich freuen, auch wenn so etwas machmal anstrengend sein kann.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen gemeinsam einen guten Start.

Ihr/Euer

Reinhold Kuffer

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