Jul 08 2010

Vorgründungscoaching

Autor: GB. Abgelegt unter Fördermittel

Der Beratungsbedarf eines Existenzgründers beginnt bekanntlich nicht erst mit dem Start in die berufliche Selbständigkeit. Diesem vorgeschaltet ist in der Regel ein längerer Entscheidungsprozess, der letztlich in einer Existenzgründung enden kann, aber nicht muss.

Zur Unterstützung diese Prozesses gibt es in der meisten deutschen Bundesländern staatlich geförderte Unterstützung in Form eines Vorgründungscoachings. In Bayern wird beispielsweise das Vorgründungscoaching durch eine 70 %-ige Kostenübernahme des Nettohonorars – bei maximal 10 Tagessätzen á 800 € – gefördert. Voraussetzung ist eine Wohnsitz in Bayern und die Absicht eine Gewerbe zu gründen oder zu übernehmen. Dabei muss es sich um eine Vollexistenz handeln, eine bisheriges Nebengewerbe ist für die Förderung nicht schädlich.

Tatsache ist, dass “gecoachte” Existenzgründungen eine wesentlich höhere Erfolgschance haben als Gründungen in “Eigenregie”. Anträge sind über die zuständige IHK zu stellen. Vordrucke dazu sind z.B. bei der IHK München zum Download bereit. Achten Sie darauf, dass der von Ihnen gewählte Coach / Berater in der KfW-Beraterbörse gelistet ist!.

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Jun 25 2010

Über den Wert einer Tragfähigkeitsbescheinigung

Autor: GB. Abgelegt unter Fördermittel

Existenzgründer, die Gründungszuschuss, Einstiegsgeld oder ähnliche Fördermaßnahmen durch die Agentur für Arbeit beantragen, benötigen eine Tragfähigkeitsbescheinigung durch eine fachkundige Stelle – auch fachkundige Stellungnahme genannt.

Dies ist unmittelbar einzusehen, da ein Sachbearbeiter selbst die Tragfähigkeit einer Existenzgründung nicht beurteilen kann. Dafür gibt es Unternehmensberater, Steuerberater u.ä.. (Dass der politische Wille der Regierungskoalition besteht, diese Entscheidung trotzdem der Agentur für Arbeit zu übertragen, bleibt mir allerdings unverständlich).

Eine andere Frage in Zusammenhang mit der Tragfähigkeitsbescheinigung ist allerdings der Preis für die Erstellung derselben. Im Internet sind viele Billigangebote im Preissegment zwischen 30 und 50 Euro dafür zu finden. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, wie eine Dienstleistung dieser Art für ein solches Honorar erbracht werden kann. Eine logische Antwort kann nur darin liegen, dass gleichzeitig – ein staatlich geförderter – Unternehmensberatungs- bzw. Coaching-Vertrag abgeschlossen werden muss.

Man darf zumindest erwarten, dass dies im Angebot bereits erwähnt wird. Ich persönlich kann für dieses Honorar keine Tragfähigkeitsbescheinigung erstellen, die ausreichend verantwortungsvoll sämtliche Daten des Businessplans miteinbezieht. Oder bin ich einfach zu langsam!?

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Mai 27 2010

Stehen Kürzungen beim Gründungszuschuss ins Haus?

Autor: GB. Abgelegt unter Allgemein, Fördermittel

Wie die Tageszeitung “Die Welt” in Ihrer Online-Ausgabe meldet, dürfte die Regierungkoalition unter anderem auch den Gründungszuschuss ins Visier zu nehmen, wenn es um die anstehende Haushaltsplanung geht.

Angesichts der Staatsfinanzen mögen solche Überlegungen nicht überraschend kommen, doch sind in wirtschaftlichen Krisenzeiten – wie sie immer noch besteht – gerade die Mittel für Existenzgründer umso wichtiger, um die Krise individuell, aber auch auf staatlichen Niveau zu überwinden.

Insoweit kämen Kürzungen beim Gründungszuschuss gerade zur Unzeit. Wie die Statistik zeigt, haben gerade Existenzgründer durch ihre Flexibilität dazu beigetragen, dass die Arbeitslosenzahlen nicht in den Himmel wuchsen. Natürlich möchte am liebsten niemend von den Haushaltskürzungen betroffen sein, doch bei den Existenzgründern setzt man definitiv am falschen Hebel an. Die Einsparungen könnten als Bumerag in einem Vielfachen als zusätzliche Ausgaben wieder zurückkommen.

Dabei ist offensichtlich noch offen, wo der Sparstift genau angesetzt werden soll. Dies könnte in einer Verkürzung der Höchstförderzeit, aber auch in einer Streichung des bisherigen Rechtsanspruchs auf den Gründungszuschuss geschehen. Letzterer Schritt wäre nicht nur rechtsstaatlich bedenklich.

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Mai 17 2010

Arbeitszeit eines Existenzgründers

Autor: GB. Abgelegt unter Allgemein

Auch wenn man nicht jede eigene Erfahrung verallgemeinern kann, so würde ich doch davon ausgehen, dass die meisten Existenzgründer den Arbeitsaufwand einer Gründung unterschätzen.

Nach einer Untersuchung für Fach- und Führungskräfte gehen 38 % der Arbeitszeit für unproduktive Tätigkeiten verloren. Dabei darf man in dieser Untersuchung davon ausgehen, dass diesen Kräften eine Infrastruktur zur Verfügung steht, welche Existenzgründer in der Regel erst aufbauen müssen. Deshalb dürfte der Anteil der unproduktiven Arbeiten für Existenzgründer noch deutlich höher liegen.

Insbesondere wenn die Selbständigkeit zunächst von einem “Home-Office” aus ausgeübt wird, besteht die Gefahr, dass noch weitere kostbare Arbeitszeit für unproduktive Tätigkeiten bzw. Ablenkungen verloren geht.

Wer sich eine Vollexistenz aufbauen möchte, tut gut daran, nicht mit einer 40-Stunden-Woche zu kalkulieren, sondern mindestens mit 50 Stunden die Woche – oder mehr.

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Apr 18 2010

Existenzgründung und Suchmaschinenoptimierung

Autor: GB. Abgelegt unter Marketing

Brauchen Existenzgründer einen Suchmaschinenoptimierer (SEO)? Für den Betreiber eines Webshops dürften an der Notwendigkeit in den meisten Fällen kaum Zweifel bestehen. Doch gilt dies für den Junghandwerker im ländlichen Raum ebenso? Sicherlich gibt es große Unterschiede in der Internet-Affinität der potenziellen Kunden von Existenzgründern. Deshalb kann gerade mit Werkzeugen der SEOs, wie dem Google-Keyword-Tool oder dem Traffic-Estimator aus dem gleichen Hause, deren Nutzung im Übrigen kostenlos ist, vorab anhand der Suchvolumina überschlägig ermittelt werden, welches Nachfragepotenzial über das Netz angesprochen werden kann.

Informationen zur Suchmaschinenoptimierung gibt es im Internet inzwischen allenthalben. Um einen Überblick zu erhalten, sollte man z.B. eine der nachfolgenden Seiten ansurfen:

 

Heutzutage führt für einen Gründer kein Weg mehr daran vorbei, sich mit diesen Fragen zu befassen, bevor er sich der Konkurrenz auf dem Markt stellt.

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Apr 01 2010

Bloggen für Existenzgründer

Autor: GB. Abgelegt unter Marketing

Für alle Existenzgründer stellt sich die Frage, wie sie ihre Besonderheiten und Vorteile am besten herausstellen können, ohne einen überdimensionierten Marketing-Aufwand dafür zu betreiben.

Bloggen setzt sich auch in Deutschland immer mehr durch, um sich schon zum Start in die Selbständigkeit ein bestimmtes Profil zu geben und dieses Profil durch das Instrumentarium des WEB 2.0 im Internet bekannt zu machen.

Da Bloggen für jede Berufsgruppe seine Eigenheiten hat, bieten wir am 9. April in Berlin speziell für die Berufsgruppe der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte einen eintägigen Workshop (Intensiv-Seminar) dazu an. Der Workshop eignet sich insbesondere für Existenzgründer dieser Berufsgruppe.

Näheres dazu und Einzelheiten zur Anmeldung erhalten Sie auf der Webseite des Blogtrainers.

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Mrz 29 2010

Existenzgründungsberatung in anderen Sprachen

Autor: GB. Abgelegt unter Allgemein, Standortwahl

Durch die Globalisierung der Wirtschaft kommt es immer häufiger zu internationalen Existenzgründungen. Zum einen hat sich die Mobilität der potenziellen Unternehmer erhöht, zum anderen werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Existenzgründer im Ausland zunehmend verbessert, so dass das Risiko für eine Existenzgründung jenseits der Landesgrenzen abnimmt.

Für ausländische Mitbürger in Deutschland wie auch für Existenzgründer aus dem Ausland, insbesondere aus Südosteuropa, bieten wir deshalb auch eine Existenzgründungsberatung in den Sprachen Kroatisch, Serbisch, Bosnisch und Englisch an. Wer seinen Business-Plan lieber in einer der obigen Sprachen anfertigt oder die deutschen rechtlichen Rahmenbedingungen in seiner Muttersprache – wie oben – leichter versteht, erhält bei Steuerberater München die notwendigen Fachinformationen von zweisprachigen Fachkräften mit Doppelqualifikation.

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Feb 14 2010

Gewerbe, Handwerk oder freier Beruf?

Autor: GB. Abgelegt unter Allgemein

Diese Frage stellt sich stets für Existenzgründer, wenn es darum geht, die geplante neue berufliche Tätigkeit richtig zu beurteieln und anzumelden. Am sinnvollsten ist es zunächst zu prüfen, ob ein freier Beruf vorliegt, da damit die meisten Privilegien - nur steuerliche Anmeldung, Gewerbesteuerfreiheit, Istversteuerung bei der Umsatzsteuer und Kammerfreiheit - verbunden sind.  Einen freien Beruf stellen gemäß § 18 Einkommensteuergesetz bzw. § 1 Partnerschaftsgesetz selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische oder ähnliche Tätigkeiten dar. Die freien Berufe handeln auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung. Charakteristisch ist die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit. Der Freiberufler muss lediglich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beim Finanzamt einreichen und kann seine Tätigkeit ohne weiteres Formalien sofort beginnen.

Liegt kein freier Beruf vor, sollte anschließend das Vorliegen eines Handwerks geprüft werden. Das Handwerk bildet ein recht  weites Spektrum der Wirtschaft ab und zeichnet sich durch die Dualität mit der Industrie aus. Das Handwerk ist definiert durch eine Positivliste von zulassungspflichtigen, zulassungsfreien und handswerksähnlichen Gewerben. Zulassungspflichtige Handwerksbetriebe sind Pflichtmitglieder in der Handwerkskammer.

Alle sonstigen Tätgkeiten, die nicht unter einen freien Beruf oder ein Handwerk fallen, stellen Gewerbebetriebe dar, für welche eine Gewerbeanmeldung abzugeben ist. Auch für zulassungsfreie Handwerke ist eine Gewerbeanmeldung abzugeben.

Die Abgrenzung zwischen Gewerbe, Handwerk und freiem Beruf ist oft schwierig. Während ein Journalist mit entsprechender Ausbildung einen freien Beruf ausübt, ist ein PR-Profi oder Texter, der eine ähnliche Tätigkeit ausübt, dem Gewerbe zuzurechnen. Ein Fotograf kann einen freien Beruf oder ein zulassungsfreies Handwerk ausüben, jeweils abhängig von der Vorbildung und der tatsächlichen Betätigung.

Im Zweifel über die Art der Tätigkeit hilft wie meistens – der Existenzgründungsberater.

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Jan 21 2010

Zahl der Existenzgründungen im letzten Jahr gestiegen

Autor: GB. Abgelegt unter Allgemein

Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) betrug die Zahl der Existenzgründungen 2009 ca. 410.000. Damit stieg die Anzahl der Existenzgründer im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 %. Gleichzeitig ging die Zahl der Liquidationen um 2,6 % auf 397.000 zurück, so dass sich ein positiver Gründungssaldo ergab.

Dagegen haben die Insolvenzen, die in der Gesamtheit der Liquidationen enthalten sind, um 17 % auf 34.399  zugenommen. Dies war angesichts der Wirtschaftslage aber auch zu erwarten. Erst 2010 dürfte die Frage, ob der steigende Trend bei den Insolvenzen gestoppt werden kann, für die weitere Entwicklung entscheidend werden.

Auch wenn die Arbeitslosigkeit 2009  nicht im befürchteten Maße zugenommen hat, blieb für viele Existenzgründer keine Alternative zur Selbständigkeit. Diese nicht ganz freiwilligen Existenzgründungen müssen aber nicht zwangsläufig ein negatives Phänomen darstellen; sie zeigen auch die für den Arbeitsmarkt gewünschte Flexibilität der Gründer, die bei besserer Wirtschaftslage durchaus auch wieder eine (abhängige) Beschäftigung finden können.

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Dez 21 2009

Auswirkungen des neuen Umsatzsteuerrechts 2010 auf Existenzgründer

Autor: Reinhold Kuffer. Abgelegt unter Steuern

Mit Wirkung ab dem 1.1.2010 werden auch im deutschen Umsatz-steuerrecht die EU-Vorgaben umgesetzt, die speziell für Dienstleister unter den Existenzgründern auch zu erheblichen organisatorischen Änderungen führen. An dieser Stelle soll nicht auf die materiell-rechtlichen Änderungen eingegangen werden, sondern auf diese notwendigen organisatorischen Vorkehrungen.

Ohne auf Einzelheiten einzugehen, kann man als Prinzip festhalten, dass in der Regel auch Dienstleistungen zwischen Unternehmern in der EU – bisher waren davon nur Lieferungen betroffen - der Umsatzbesteuerung beim Leistungsempfänger unterliegen, wobei dasselbe Kontrollsystem wie bei Lieferungen durch die Abgabe von Zusammenfassenden Meldungen (ZM) eingeführt wird.

Dies hat zur Folge, dass der Existenzgründer, der Dienstleistungen in EU plant, sich von vorneherein eine Umsatzsteueridentnummer (USt-Id-Nr) besorgen sollte, da entsprechende Dienstleistungsrechungen zukünftig sowhl die USt-Id-Nr des Leistenden wie auch des Leistungsempfängers enthalten müssen. Außerdem wird die USt-Id-Nr für die Zusammenfassenden Meldungen benötigt. Selbst Kleinunternehmer i.S. des § 19 UStG sollten sich die eine USt-Id-Nr  erteilen lassen, wozu rechtlich auch ein Anspruch besteht.

Da die Daten für die ZM bereits in der Buchführung erfasst werden sollten, um die ZM ebenso wie die Umsatzsteuervoranmeldung sofort nach Verbuchung der Belege in digitaler Form automatisch zu erstellen, sind auch dazu entsprechende organisatorische Vorkehrungen zu treffen. Für den Existenzgründer wird es zunehmend schwieriger, die Buchhaltung selbst auf eigener Software zu erstellen. Ohne ein gewisses Minimum an Buchführungskenntnissen wird sich die Vergabe der laufenden Buchhaltung an externe Dritte (Steuerberater/Buchführungshelfer) nicht vermeiden lassen.

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